Weil Musik keine Grenzen kennt: Mit der österreichischen Ausgabe der „Global Impact“-Liste für das erste Halbjahr 2026 zeigt Spotify, welche Songs von Künstler*innen mit Bezug zu Österreich – etwa durch Herkunft, Wohnort oder Karrierebeginn – außerhalb des österreichischen Markts am häufigsten gestreamt wurden.
Die österreichische „Global Impact“-Liste für das erste Halbjahr 2026 wird klar von elektronischer Musik geprägt: Dance, House, EDM und verwandte Genres von Künstler*innen mit Österreich-Bezug erreichen Hörer*innen auf der ganzen Welt.
An der Spitze der aktuellen Liste steht LUM!X Neuinterpretation von Temper Citys „Self Aware“. Der in Österreich geborene DJ und Produzent lebt heute in Italien. Auf Platz 2 folgt „In My Arms“ von Loek, Toby Romeo und VisionV. Toby Romeo stammt aus Salzburg, während VisionV in Wien geboren wurde und dort aufwuchs. Zudem ist Toby Romeo ebenso mit seinem Solotrack „Fly High“ vertreten, auf Platz 3. COSMÓ folgt mit „TANZSCHEIN“ direkt dahinter auf Platz 4.
Auch weitere Platzierungen unterstreichen die internationale Stärke elektronischer Musik von Artists mit Österreich-Bezug: Mit „No Good (Start the Dance)“ von DJ Taylor & Flow, Global Deejays und Hi:Fi erreicht ein weiteres österreichisches Dance-Projekt die Top 20 auf Rang 14. Dahinter folgt „Sweat“ von Benjamin Zane, Chris van Dutch und dem in der steirischen Dance-Szene aktiven DJ und Produzenten Danny Suko auf Platz 15.

Ely Oaks ist mit sechs Songs der prägende Artist der Top 20
Kein anderer Artist ist in der aktuellen österreichischen „Global Impact“-Liste so häufig vertreten wie Ely Oaks. Insgesamt sechs der 20 Platzierungen enthalten eine Beteiligung des DJs und Produzenten, der seine DJ-Karriere in Österreich begann und später nach Berlin zog.
Seine Remixes von Taylor Swifts "Opalite" („Opalite - Ely Oaks Remix“) sowie HAVENs und Kaitlin Aragons "I Run" („I Run - Ely Oaks Remix“) erreichen Platz 5 und 7. „Babydoll“ landet auf Platz 11, „I look sh!t (and i‘m fine with it)“ mit LAVINIA auf Platz 12 und „Right Here“ auf Platz 13.
Gleichzeitig steht Ely Oaks stellvertretend für die unterschiedlichen Rollen, in denen Artists mit Österreich-Bezug internationale Hörer*innen erreichen: mit eigenen Veröffentlichungen, als Remix-Artists, Produzent*innen und Kollaborationspartner*innen.
Österreichische ESC-Acts erreichen ein internationales Publikum
Auch der Eurovision Song Contest spiegelt sich in der aktuellen Liste wider: Gleich drei Acts sind vertreten, die Österreich in den vergangenen Jahren beim ESC repräsentiert haben.
Dazu gehört etwa der erwähnte COSMÓ mit „TANZSCHEIN“, seinem Eurovision-Track von 2026. Der ESC 2025-Gewinner JJ, der in Wien geboren wurde und dort lebt und arbeitet, ist gleich mit zwei Songs in der Liste vertreten: „Unknown“ erreicht Platz 16, „Shapeshifter“ folgt auf Platz 19.
Und: Auch LUM!X, an der Spitze der aktuellen „Global Impact“-Liste, nahm im Jahr 2022 zusammen mit Pia Maria für Österreich am Eurovision Song Contest teil. Damit zeigt die Liste, wie ESC-Acts über den Wettbewerb hinaus internationale Hörer*innen erreichen.
Neue Generation trifft etablierte Export-Acts
Die Top 20 verbinden eine neue Generation international erfolgreicher Artists mit bekannten Namen, die den österreichischen Pop- und Dance-Sound bereits seit vielen Jahren prägen: Neben LUM!X, Toby Romeo, VisionV und Ely Oaks finden sich auch DJ Ötzi, Global Deejays und Discotronic in der Liste.
Der in St. Johann in Tirol geborene DJ Ötzi erreicht gemeinsam mit HBz und „TIROL 2026“ Platz 8. Global Deejays und DJ Taylor & Flow stehen gemeinsam mit Hi:Fi und „No Good (Start the Dance)“ auf Platz 14. Den Abschluss der Liste bilden Discotronic, TRIIIPL3 INC. und Tiscore mit „Freak (Tricky Disco)“. Discotronic wurde von zwei Wiener Produzenten gegründet.
Aber auch abseits elektronischer Musik erreichen unterschiedliche Sounds ein internationales Publikum. So steht der Wiener Rapper Yung Hurn mit „Samurai Schwert“ auf Platz 9. Die aus dem Salzburger Pinzgau stammenden Glueboys erreichen mit „Lignano“ Platz 17. Esther Graf, die aus Kärnten stammt und ihre Karriere später in Wien und Berlin weiterentwickelte, folgt gemeinsam mit OSWALD und „sommer“ auf Platz 18.
Deutschsprachige und regional geprägte Titel funktionieren international
Neben englischsprachigen Dance- und Electronic-Tracks finden sich mehrere deutschsprachige und regional geprägte Titel in den Top 20. Dazu gehören „TANZSCHEIN“ von COSMÓ, „TIROL 2026“ von DJ Ötzi und HBz, „Samurai Schwert“ von Yung Hurn sowie „sommer“ von Esther Graf und OSWALD.
Das zeigt: Künstler*innen mit Österreich-Bezug erreichen internationale Hörer*innen nicht nur mit englischsprachigen Produktionen, sondern ebenso durch lokale Sprache, regionale Identität und individuelle musikalische Handschrift.
Die Top 20 der international meistgestreamten Songs von Künstler*innen mit Österreich-Bezug (1. Halbjahr 2026):
1. LUM!X – „Self Aware“
3. Toby Romeo – „Fly High“
4. COSMÓ – „TANZSCHEIN“
6. Ely Oaks – „Impossible“
9. Yung Hurn – „Samurai Schwert“
10. Jend – „Keep It Simple“
13. Ely Oaks – „Right Here“
19. JJ – „Shapeshifter“
Spotify unterstützt die internationale Reichweite von Künstler*innen
Spotify ermöglicht Künstler*innen, Hörer*innen weit über ihre jeweiligen Heimatmärkte hinaus zu erreichen. Personalisierte Empfehlungen, redaktionell kuratierte Playlists und globale Möglichkeiten zu ihrer Entdeckung tragen dazu bei, ihre Musik über Sprach-, Genre- und Ländergrenzen hinweg zugänglich zu machen.


